PQRS
Übersicht
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XYZ

Proxy

Cache (Zwischenspeicher) beim Provider, der öfters benötigte Daten griffbereit hält. Kürzlich besuchte Web-Seiten bauen sich so schneller wieder auf.

Packprogramm

Software zum Komprimieren und Dekomprimieren von Dateien.

PGP

Pretty Good Privacy (ziemlich gute Privatsphäre): Ist ein Verschlüsselungs-Programm von Phil Zimmermann es arbeitet mit dem Public-Key-Verfahren (öffentliche Schlüssel) welche das individuelle Kodieren und Dekodieren von E-Mails und angehängten Dateien erlauben. Voraussetzung ist dazu jedoch, daß sowohl Sender als auch Empfänger über eine entsprechende Zusatzsoftware verfügen und zuvor ihre öffentlichen Kodierschlüssel austauschen.

POP3

Post Office Protocol 3: Standard für den Empfang von E-Mails. Ein POP3-Server speichert ankommende E-Mails, bis der Nutzer sie mit einem POP3-Client abruft

PPP

Point to Point Protocol: Protokoll, das den Computer des Benutzers mit dem Rechner des Internet-Providers verbindet.

Provider

Dienst, der Zugang zum Internet ermöglicht. Im Gegensatz zu Online-Diensten bieten Internet Access Provider keine eigenen Inhalte an. Provider sind meist günstiger als Online-Dienste. z.B. okay.net, nacamar oder auch das kostenlose germanynet.de, usw.

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Frank Horák

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©opyright: Frank Horák

letzter Stand:Montag, 11. Juni 2007

Quell-Code

Auch Source-Code genannt. Mit den Anweisungen einer Programmiersprache formuliertes Programm, das als Textdatei vorliegt. In dieser Form ist das Programm nicht lauffähig und muß erst mit einem Compiler in ein ausführbares Programm umgewandelt werden.

RAM

Random Access Memory (Speicher mit wahlfreiem Zugriff): Direktzugriffsspeicher beziehungsweise Arbeitsspeicher eines Computers, auf den sowohl Lese- als auch Schreibzugriffe möglich sind. Gegenstück: ROM.

Remote Access

Fernsteuerung eines Rechners via Internet oder Intranet. Dadurch wird es z.B. dem Administrator möglich, von seinem Arbeitsplatz aus, auf die Rechner der User zuzugreifen.

Robot

Auch Spider: automatisierte Software, die das Web nach vorgegebenen Suchkriterien durchforstet.

ROM

Read Only Memory: Nur-Lesespeicher: Gegenstück: RAM.

Scrollen

Bewegen des Bildschirm- oder Fensterinhalts in horizontaler oder vertikaler Richtung.

SET

Secure Economic Transaction Protocol: von Mastercard und Visa entwickelter offener Standard für die Zahlungen per Kreditkarte über das Web mit zertifizierten digitalen Unterschriften, die die Identität der Beteiligten bestätigen.

Server

Zentraler Rechner in einem Netzwerk, der Client-Computern Daten, Speicher und Ressourcen zur Verfügung stellt.

Sicheres Surfen

IP-Adresse:
Ihr gebt bei jeder Website, die Ihr besucht, Eure
IP-Adresse als persönliche Info wie die Telefonnummer weiter.
Anhand derer kann man leicht zurückverfolgt werden, spätestens der Staatsanwalt braucht nur den
Internet-Provider, über den man sich eingwählt hat, um die Auskunft zu bitten. Die Daten müssen mindestens 3 Monate aufbewahrt werden in Deutschland.
Lösung: Verwendung eines
Proxys. Ein Proxy ist ein elektronischer Mittelsmann, der Eure IP-Adresse entgegennimmt, der besuchten Website aber nur seine eigene bekannt gibt, nicht Eure.
Es gibt sogennante Web-basierte Proxys. Um die zu aktivieren, muss man einfach die Proxy-Adresse vor die eigentliche Webadresse setzen, z.B.:
http://anon.free.anonymizer.com/ wäre der Proxy.
http://www.t-online.de
wäre die zu besuchende Adresse.
Dann:
http://anon.free.anonymizer.com/http://www.t-online.de
wäre die anonymisierte Zeile.
Es gibt noch andere kostenlose Proxys wie z.B.:
http://proxy.spaceproxy.com/-_-
dieses vor die http Zeile gesetzt, die man besuchen will.
Es gibt noch mehr solcher kostenlosen Proxys und man kann sie auch hintereinander schalten, wobei die Verbindung allmählich langsamer wird.
Der Anonymizer-Proxy speichert die logs lediglich von 3 Tagen bis zu 1 Woche, danach werden sie wieder gelöscht. Für eine Rückverfolgung müssten z.B. die Behörden extrem schnell reagieren.

Noch professioneller ist das kostenpflichtige und verschlüsselte Proxy-Netzwerk Freedom.net für $49 im Jahr, anzumelden unter
http://www.freedom.net
Hier werden aus 150 weltweit verstreuten Proxys jeweils 3 zufällig ausgewählt und hintereinander geschaltet. Da die Proxys auf der ganzen Welt verteilt sind, entziehen sie sich dem Zugriff einzelner nationaler Behörden, die vielleicht mit einem Durchsuchungsbefehl doch Zugang zu den Proxy logs erhalten können. Da diese logs verschlüsselt werden wäre dies aber ohnehin nutzlos. Zudem erfolgt die ganze Datenübertragung von zu Hause zu dem ersten Proxy verschlüsselt (256 bit Blowfisch), so dass selbst bei Abhören der Leitung niemand Informationen bekäme. Selbst die Firma hat keine Möglichkeit an die info heranzukommen, da sie nur über das Passwort des Benutzers zugänglich sind und keine Hintertüren existieren (Quellcode veröffentlicht!). Der erste Proxy eentschlüsselt die erste Schicht und erhält somit die Adresse des 2. Proxys, der dann die 2 Schicht entschlüsselt (Daten sind 3 fach verschlüsselt) bis zum 3. Proxy.

JAVA, Acitve-X und Cookies:
Diese sollte man unbedingt deaktivieren. Mit Java können fremde Webseiten Programme auf dem eigenen Computer ausführen und Daten zurücksenden. Auch der beste Proxy würde damit hintergangen. Ebenso Active-X, das aber nur bei IE5 vorkommt, nicht in Netscape. Cookies führen Protokoll über die besuchten Websiten und können bei abermaligem Besuch wieder ausgelesen werden.
Abschalten tut man dies in Netscape durch Edit - Preferences - Advacned, entsprechend ähnlich auf Deutsch. IN IE5 ist es etwas komplizierter, man muss über die Systemsteuerung gehen und dort auf Internetvebindung klicken und dann nach den Einstellung suchen.
Der Nachteil ist, dass manche Seiten nur mit Java aufgerufen weden können (z.B.
http://www.msn.de). Hier muss man also abwägen zwischen Sicherheit, und den Seiten, die man besucht. Für eine Nachrichtenseite wie MSN ist Java wohl nicht gefährlich, wenn man aus Neugierde aber mal ein Board von Neonazis besuchen würde (nicht weil man einer ist, sondern um sich das mal anzuschauen, vielleicht ein blödes Beispiel, aber mir fällt kein besseres ein), dass gerade vom BKA überwacht wird, so sollte man das Java besser aus haben, um nicht unter falschen Verdacht zu geraten.

Firewall:
Firewalls verhindern, dass die Ports sichtbar werden. Ports sind virtuelle Ein- und Ausgänge des Computers im Netz. Z.B. gibt es port 80 für http, zugleich könnte Port 190 geöffnet sein für den Zugriff auf Newsgroups im Usenet. Geährlich könnten andere Ports von
Trojanischen Pferden sein, die die Kontrolle über den Computer an aussenstehende geben könnten.
Davor schützen
Firewalls, die alle vom benutzer nicht freigegebenen Ports abdichten und vor Pings von aussen unsichtbar machen.
Ein Beispiel ist z.B. Zonealarm:
http://www.zonelabs.com
umsonst, oder Norton Netsecurity 2000 oder Norton Personal Firewall.
Zonealarm ist ganz einfach zu bedienen. Downloaden, installieren und vor jedem Ausritt ins Netz starten. Es fragt den Benutzer jeweils, ob ein bestimmtes gestartetes Programm wie z.B: Netscape das Internet durch die Ports zugreifen darf. Man kann hier ok klicken. Bei anderen unbekannten Programmen wie z.B.
BackOrifice sollte man dies verneinen.
Zonealarm überwacht auch das eMail-Programm und kann virenträchtige VBS-Scripte blocken und den Benutzer warnen.
Das wars eigentlich schon. Für weiteres einfach mal auf help klicken.

Antiviren-Tools:
Z.B: Noton Antivirus 2000. Installieren und vergessen. Läuft automatische im Hintergrund und checkt alle aus dem Netz heruntergeladenen Dateien, insbesondere .exe , .src, .com Datein aus den Newsgroups. Auch Viren innerhalb von zip Dateien werden erkannt und entfernt. Der Bestand an bekannten Viren kann automatisch über das Internet und Verbindung zu Norton aufgefrischt werden.

e-Mail:
Grundsätzlich nicht jedem die eigene e-Mail-Adresse anverrtrauen. All zu schnell landet man dann in irgendeiner Werbeliste, die man so schnell nicht mehr loswird.
Feste e-Mail Adressen von z.B. t-online oder AOL also nur Freunden und guten Bekannten anvertrauen.
Für die restliche Kommunikation kann man webbasierte sekundäre Adressen einrichten. Z.B. bei
http://www.hotmail.com oder http://www.mailandnews.com (auch webbasierter Zugriff auf Newsgroups). Dort muss man sich vorher eintragen, das muss natürlich nicht mit dem wirklichen Namen und insbesondere nicht mit der wirklichen Adresse erfolgen. Wer hier einen Proxy verwendet und Java aus hat, erhält somit eine völlig anonyme e-Mail Adresse. Falls die mal aus versehen an die falschen Leute gegeben wurde und man fortan unangenehme Mails bekommt, so kann man diesen sekundären Account einfach wieder löschen und einen neuen einrichten, unproblematischer als bei t-online oder AOL.
E-Mails kann man auch
verschlüsseln, wobei Sender und Empfänger das Verwschlüsselungprogramm PGP benutzen müssen, zu finden hier, umsonst: http://www.pgpi.org . Mit Plug-Ins für Eudora und Outlook Express. Gar nicht so schwer zu bedienen, aber man braucht ein bisschen Zeit, um das Prinzip zu verstehen (wird unter help alles erklärt).


Newsgroups:
Die oben genannten Proxys funktionieren nur bei http im Web. Lediglich Freedom.net erlaubt es, anonym Artikel auch in Newsgroups zu posten. Ausserdem werden dort e-Mails auch automatisch verschlüsselt.
Ansonsten könnte man z.B. über
http://www.mailandnews.com und einen http Proxy anonym in Newsgroups posten, ist aber sehr langsam
.

FTP, IRC, ICQ:
Dieses sind generell die unsichersten
Internet-Dienste. Wer sie nutzt, sollte also genau überlegen, was er da sagt. Die Rückverfolgung ist extrem leicht, da direkt die IP Adressen zur Kommunikation ausgetauscht werden.

Dateien auf der Festplatte:
Nach jedem Surf werden viele Dateien an vielen Plätzen gespeichert, anhand deren man Rückschlüsse auf die besuchten Seiten ziehen könnte.
Das einfache manuelle Löschen dieser Dateien bringt nicht viel, da mit speziellen Methoden auch gelöschte Dateien wieder sichtbar gemacht werden können. Es gibt aber Programme, die alle Überreste vollständig löschen und den Computer in den Zustand versetzen wie er war bevor man ins Internet gegangen war. Das Beste dergleichen Programme ist wohl
http://www.evidence-eliminator.com
Kostet ca. $30 Dollar wobei aber alle zukünfitgen Updates eingeschlossen sind. Wie der Name sagt, wird alles was als Beweis gegen einen verwendet werden könnte beseitigt,
Cache Dateien der Netz-Browser, History der besuchten Seiten, Windows-Swapfile wird gecleant, usw. usw. Am besten man lässt diese Reinigung nach dem abendlichen Surfen über Nacht laufen, nach Ende schaltet das programm den Computer dann automatisch ab.

Festplatte verschlüsseln:
Wenn man Daten, die man aus dem NEtz geladen hat, geheim halten will, so muss man sie verschlüsseln.
Das beste Tool ist scramdisk, sogar umsonst:
http://www.scramdisk.clara.net
Damit wird ein beliebig grosser "Container" auf der Festplatte erstellt, ein File von z.B. 650 MB grösse. Dieser Container wird nach Eingabe des Passwortes (mindestens 20 Zeichen, besser 32) als virtuelles Laufwerk angesprochen und man kann dahinein Programme, Dateien und Ordner speichern. Alles wird automatisch verschlüsselt. Alles was gelesen wird, wir automatisch entschlüsselt, nachdem zu Beginn das Passwort richtig eingegeben wurde. Wenn der Computer abstürzt verbleiben die Daten veschlüsselt im Container und können erst nach erneuter Passwort-Eingabe entschlüsselt werden.
So kommt niemand an persönliche Daten heran. Die Verschlüsselung ist so stark (256 bit Blowfish), dass selbst Geheimdienste und die Polizei machtlos ist, bzw. Jahrhunderte bräuchte, vorausgesetzt, das Passwort ist nicht trivial wie der Name der Oma oder so.

Shareware

Programme, die über das Internet frei erhältlich, aber im Gegensatz zur Freeware nicht auf Dauer gratis sind. Der User kann die Software einige Wochen kostenlos ausprobieren, bevor für die weitere Nutzung eine Gebühr fällig ist.

Steganografie

Methode der Datenverschlüsselung, bei der eine Datei in einer Trägerdatei – beispielsweise einer Bild-, Sound- oder Video-Datei – versteckt wird.

Smiley

Auch Emoticon: Gesichter aus Text- und Sonderzeichen, die Gefühle oder Stimmungen ausdrücken.

SMS

Short Message Service: Dienst, mit dem sich Textnachrichten an Handys senden lassen. Statt die Mitteilung auf der Handy-Tastatur einzutippen, lassen sich SMS-Nachrichten auch als Internet-Mail absetzen.

SMTP

Simple Mail Transport Protocol: Mit diesem Protokoll, mit dem E-Mails im Internet verschickt werden.

Spam

"Sülze"; auch Junk-Mail: Überflutung von Mailboxen mit unerwünschten Werbe-E-Mails.

Spider

Suchprogramm, welches das Internet automatisch nach neuen Adressen absucht.

SSL

Secure Socket Layer: von Netscape entwickelter Verschlüsselungsalgorithmus, mit dem sich der Datenverkehr zwischen Web-Client und –Server chiffrieren läßt. SSL wird vor allem bei Online-Kreditkartenzahlungen eingesetzt.

Suchmaschine

Suchdienst im Internet, der alle Web-Seiten aufspürt, die einen Suchbegriff enthalten. Siehe auch Verzeichniss

Surfen

Aufrufen von Seiten im Web.

Sysop

System Operator: Systemverwalter in einem Netzwerk, der uneingeschränkte Zugriffsrechte hat.

Fliegendreck 

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